Die Vermessung der Demokratie

Ein Wilhelm Leuschner-Porträt
Gastspiel

Wie ist Widerstand in einer allumfassenden Diktatur möglich? Eine Frage, die sich heute wieder in vielen Ländern stellt.
Jan Uplegger (Schauspiel), Yumiko Tsubaki (Violine) und Maria Hinze (Klavier) zeigen in ihrer Inszenierung auf, wie unter der Herrschaft der Nationalsozialisten ein einzelner Mann ohne heutige Möglichkeiten der digitalen Kommunikation und Speichermedien ein ganz Deutschland umfassendes Netzwerk aufbaute.
Wilhelm Leuschner war Herz und Hirn der sozialdemokratischen Gewerkschaft im Untergrund, in Verbindung mit dem militärischen Widerstand um Stauffenberg und anderen freiheitlichen Gewerkschaftlern, mit denen zusammen er eine Einheitsgewerkschaft plante. Er schuf damit auch die Grundlage des heutigen DGB.
Ausgangspunkt für Leuschners geheime Widerstandsaktivitäten war seine Fabrik in der Kreuzberger Eisenbahnstraße – nur wenige Häuser vom Theaterforum Kreuzberg entfernt.
Im Anschluss an die Aufführungen soll die Bedeutung Leuschners für unsere Zeit vermessen werden.
Am 8.10. führen die DGB Vorsitzende für Berlin-Brandenburg Katja Karger und Dr. Kristina Meyer, Sprecherin des Geschichtsforums der SPD eine Podiumsdiskussion.
Am 9.10. wird sich Dr. Stefan Heinz von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Fragen aus dem Publikum stellen.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

In Kooperation mit dem DGB, der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, der Friedrich-Ebert-Stiftung und in Zusammenarbeit mit der Wilhelm-Leuschner-Stiftung

Vorstellungen:
Samstag, 08.10.2022, 20.00 Uhr
Sonntag, 09.10.2022, 20.00 Uhr

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