Die Möwe

von Anton Tschechow 
Übersetzung Thomas Brasch
Gastspiel
acting people

Russland gegen Ende des 19. Jahrhunderts, ein Landsitz im Sommer, auf dem sich alljährlich Familie und Verwandte um die arrivierte Schauspielerin Arkadina versammeln. 
Langeweile und gegenseitige Verletzungen prägen die Atmosphäre.
Die Figuren in Tschechows Stück suchen, hoffen, irren und lieben. Die Älteren ringen um das, was sie haben, die Jüngeren um das, wonach sie streben. Niemand bleibt von den Wirren der Liebe verschont. Doch alle lieben vergebens.
Das Stück erzählt von Sehnsucht nach künstlerischem Erfolg, vom Generationenstreit über Kunst und Leben, von Freiheitsdrang, Sehnsucht nach einem verpassten Leben, von unerwiderter Liebe, der Unfähigkeit, sich dem realen Leben zu stellen.
Tschechow schrieb das Stück in nur drei Monaten im Jahr 1895. Er betitelte es ausdrücklich als Komödie, um eine sentimentale Sicht zu verhindern.
Ein Stück im Kern ohne Handlung, mit etlichen Brüchen, eine völlig neue Form von Theater. 
Tschechow gelingt eine präzise psychologische Studie über Menschen mit künstlerischen Ambitionen, unerfüllter Liebe und dem Scheitern an den eigenen Unzulänglichkeiten.
All dies offenbart Tschechow mit scharfem Humor und seiner Menschenkenntnis bis in die Nebenfiguren.
Er schrieb einmal zu seinem Werk: „Ich wollte einfach und ehrlich sagen, seht doch, wie schlecht und langweilig ihr euer Leben führt.“

Es spielt das langjährige Ensemble von acting people,
die Schauspielschule mit Herz für jedermann in Berlin:
Mareen, Sanne, Andrea, Tina, Friedhelm, Christoph, Mareen, Lucrezia, Chris, Florian
Regie: Friederike Fischer
Technik: Sylvia Burghold

Homepage: www.acting-people.de

FR – 27.02.2026 – 20.00 Uhr (Premiere)
SA – 28.02.2026 – 20.00 Uhr
SO – 01.03.2026 – 18.00 Uhr

Eintritt: 14 €, ermäßigt 10 €
Support-Ticket: 20 €

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